Beteiligung des Landes am Stadionausbau wünschenswert

Die SPD-Fraktion im Römer nimmt das überraschende Angebot des Landes Hessen, sich am Ausbau des Waldstadions zu beteiligen, erfreut zur Kenntnis. „Gerade bei der aktuellen Haushaltslage können wir derartige Projekte als Stadt nicht alleine stemmen, die Unterstützung des Landes ist deshalb natürlich sehr willkommen“, freut sich Ursula Busch, Fraktionsvorsitzende der SPD im Römer.

Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hatte der hessische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Tarek Al-Wazir über die Ausbau- und Modernisierungspläne des Frankfurter Waldstadions berichtet. „Ich hoffe, der Auftritt von Tarek Al-Wazir mit Eintracht-Vorstand Axel Hellmann war nicht nur dem Landtagswahlkampf geschuldet“, so Busch. Jetzt erwarte man im Römer konkrete Initiativen der Landesregierung.

„Die Eintracht und unser Waldstadion sind Aushängeschilder für die gesamte Region, davon profitiert ganz Hessen“, so Busch weiter. Es sei nur folgerichtig, dass sich das Land beteilige. „Durch den kommunalen Finanzausgleich werden Frankfurt jedes Jahr Mittel genommen, die wir für Projekte wie den Stadionausbau dringend benötigen“, erläutert Busch die finanzielle Lage der Stadt.

„Die vorgestellte digitale Entwicklung des Waldstadions ist begrüßenswert, wenn die Bedingung aber lautet, dass die Stadt in Beton investieren soll, dann brauchen wir mehr Mittel vom Land“, stellt Busch fest. Die Ankündigungen des stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir machten sie hoffnungsfroh, dass dies in Wiesbaden erkannt worden sei.