Landtagskandidatin Dr. Arijana Neumann kritisiert fehlende Ganztagsschulen

„Wieder einmal mussten Familien in Frankfurt vor der Einschulung zittern, ob sie einen Betreuungsplatz für den Nachmittag bekommen. Diesen Betreuungsknick gibt es nur, weil die schwarz-grüne Landesregierung sich weigert, Ganztagsschulen zu schaffen“, kritisiert Arijana Neumann, SPD-Landtagskandidatin für Bornheim, Nordend und Ostend. „In Frankfurt schafft Bildungsdezernentin Sylvia Weber jährlich viele neue Hortplätze und unterstützt Eltern, während das Land versagt.“

 

Neumann ist besonders von den Grünen enttäuscht. Die Grünen haben 2013 eine Bildungs- und Betreuungsgarantie von 7:30 bis 17:00 Uhr für alle Grundschulkinder versprochen, aber in der Regierung nicht geliefert. Sie sind ebenso wie die CDU dafür verantwortlich, dass das Betreuungschaos nach der Kita weitergeht. Familien erleben einen unübersichtlichen Flickenteppich aus Hort, Betreuung an der Schule und Pakt für den Nachmittag. Viele sind froh, wenn sie am Ende irgendeinen Platz bekommen und stellen deshalb nicht die Frage nach der Qualität des Angebotes.

„Echte Ganztagsschulen wären ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden. Außerdem sind viele berufstätige Eltern auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Neumann, deren Tochter im nächsten Schuljahr eingeschult wir. „Auch ich gehöre denn zu den Eltern, die auf einen Platz im Hort hoffen“, sagt Arijana Neumann, die die Situation in ihrem Wahlkreis kennt.

 

SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel will bei einem Wahlerfolg mehr echte Ganztagsschulen schaffen und einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung umsetzen.