AG Migration und Vielfalt: Schnelle Aufklärung gefordert

Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Frankfurt fordert schnelle Aufklärung im Fall der mutmaßlichen rechtsextremen Gruppe und solidarisiert sich mit Frau Basay-Yildiz

Die AG Migration und Vielfalt in der SPD Frankfurt zeigt sich empört über die Vorwürfe an fünf PolizeibeamtInnen des 1. Polizeireviers. Der Vorsitzende, Omar Shehata, erklärt dazu: „Bei solch einem Bericht erinnern wir uns schnell an die Pannen im NSU-Skandal. Nicht nur dass Frau Basay-Yildiz als Anwältin der Hinterbleibenden im NSU-Prozess bedroht wird, macht Grund zur Sorge, es ist auch die Tatsache, dass abermals Teile der Sicherheitsbehörden offen-sichtlich von rechtsextremen Gruppen unterwandert werden“. Zugleich solidarisieren wir uns mit Frau Basay-Yildiz, die selbst vor einigen Monaten auf einer Podiumsdiskussion der AG Migrati-on und Vielfalt zum Thema NSU-Komplex war. Abschließend erklärt Omar Shehata: „Das LKA Hessen hat jetzt die Aufgabe, den Fall schonungslos zu bearbeiten und intensiv zu ermitteln. Weitere zweifelhafte Verwicklungen der Ermittlungsbehörden auf Kosten von Menschenleben können wir uns in Hessen und in Frankfurt schon gar nicht leisten.“