AG Migration und Vielfalt fordert Ende der Kämpfe in Syrien

Die AG Migration und Vielfalt der SPD Frankfurt organisierte am 19.11.2019 im Parteihaus ein Treffen mit dem Vorsitzenden des Solidaritätsvereins Syrischer Kurden in Frankfurt, Abdulaziz Zähter und der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Uta Zapf. Herr Zähter schilderte die aktuelle Lage der syrischen Kurden und analysierte das Geschehen. Er kritisierte das Verhalten der USA und die unzureichende Reaktion seitens der UNO anlässlich des türkischen Einmarschs in Syrien Anfang Oktober.

“Das völkerrechtswidrige Vorgehen der Türkei liege auf der Hand”, so Zähter. Kurdische Familien würden aus ihren Häusern vertrieben, die Zahl der Kriegsverbrechen an kurdischen Soldaten und Soldatinnen nehme zu. Auch die ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, Uta Zapf, verurteilte das Vorgehen der Türkei und sprach sich für eine schnellstmögliche Beendigung des Konfliktes aus, der schon viel zu viele Opfer gekostet habe. Eine entsprechende Resolution dazu sei schon angefertigt.

Die AG Migration und Vielfalt der SPD Frankfurt fordert eine eindeutige Reaktion der Bundesregierung. Als eine der wenigen demokratischen Kräfte in der Region müssen die Kurden unterstützt und nicht bekämpft werden. Das wichtigste Ziel für die internationale Staatengemeinschaft muss sein, Frieden und Stabilität in der an sich schon von Gewalt und Zerstörung geplagten Region zu gewährleisten. Deswegen fordern wir ein Ende der Kämpfe und eine aktive Rolle der Europäischen Union und Deutschlands an der Konfliktlösung. Ein Ende der Kämpfe und des Leids – jetzt!