Die frühkindliche Betreuung soll nach dem Willen von SPD, Grünen, Volt und Linken vollständig entgeltfrei werden. Die Frankfurter Stadtverordneten werden dies am Donnerstag (05.03.) beschließen. Damit werden Familien mit Kindern zwischen einem und sechs Jahren künftig vollständig von Beiträgen entlastet.
„Dass frühkindliche Bildung in Frankfurt komplett kostenfrei wird, ist ein echter Meilenstein für unsere Stadt und für mehr Bildungsgerechtigkeit“, erklärt Kolja Müller, Vorsitzender der SPD Frankfurt und Spitzenkandidat zur Kommunalwahl. „Wir entlasten Familien spürbar und sorgen gleichzeitig dafür, dass alle Kinder die gleichen Chancen auf gute Bildung haben – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.“
Die vollständige Entgeltfreiheit ist ein zentrales bildungspolitisches Ziel, für das sich die SPD seit vielen Jahren eingesetzt hat. Sie stärkt Familien finanziell und unterstreicht die Bedeutung frühkindlicher Bildung als Fundament für gleiche Chancen.
Müller kritisiert zugleich die Haltung der CDU: „Die CDU plakatiert ‚bezahlbares Frankfurt‘, stimmt aber gegen konkrete Entlastungen für Familien. In den Haushaltsverhandlungen wollte sie sogar im Bildungsbereich kürzen. Wir machen das Gegenteil: Wir investieren in Kinder, Familien und Bildung.“
Auch mit einem kostenfreien Frühstück in Kitas und Grundschulen stärkt der Haushalt die Chancengleichheit. „Viele Kinder starten ihren Tag nicht mit einem vollen Frühstück – das dürfen wir nicht hinnehmen“, erklärt Sylvia Kunze, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer. „Ein kostenfreies Frühstück ist deshalb eine wichtige soziale Maßnahme, damit jedes Kind gut in den Tag und ins Lernen starten kann.“
Die SPD-Fraktion im Römer hatte bereits 2023 einen Haushaltsantrag eingebracht, mit dem Ziel für Kinder im Bildungs- und Teilhabepaket neben einem Mittagessen, auch ein kostenfreies Frühstück sicherzustellen. Der Antrag wurde seinerzeit wegen zu geringer Mittel nicht umgesetzt. „Es freut mich deshalb umso mehr, dass die aktuelle Haushaltseinigung nun 6,6 Millionen Euro als zusätzliche Mittel für das kostenfreie Frühstück enthält“, so Kunze
