„Hier sind Spenden verbrannt, die Menschen in der Ukraine dringend brauchen. Dahinter stehen unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit und die Bereitschaft vieler Frankfurterinnen und Frankfurter, anderen zu helfen. Den Engagierten von ‚Frankfurt for Ukraine‘ gilt unsere volle Solidarität“, erklärt der Co-Vorsitzende der Frankfurter SPD Kolja Müller.
„Nach Beginn des Krieges in der Ukraine habe ich als Baudezernentin das damals leerstehende Gebäude der Hermann-Herzog-Schule dem Verein zur Verfügung gestellt und auch die Spendenaktionen seither begleitet. Es ist eine Katastrophe für die Ehrenamtlichen, die mit sehr viel Engagement die Hilfen organisiert haben. Ich stehe in Kontakt mit dem Vorsitzenden und werde auch den neuen Baudezernenten bei der Suche nach einer Ersatzliegenschaft unterstützen“, sagt Müllers Parteifreundin, die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber.
Der Verein benötigt jetzt möglichst schnell neue Lagerflächen. Die SPD Frankfurt will sich dafür einsetzen, dass geeignete Räume gefunden werden. „Wir wollen bei der Suche konkret helfen und dafür unsere Kontakte zu Stadt, Vereinen und Unternehmen nutzen. Gemeinsam mit der Initiative wollen wir mögliche Flächen ausfindig machen und den Kontakt zu Eigentümerinnen und Eigentümern herstellen. Wer geeignete Räume zur Verfügung stellen kann, den bitten wir, sich zu melden. Die Hilfsarbeit muss weitergehen können“, so Müller.
Zugleich begrüßt die SPD ausdrücklich die Einschaltung des Staatsschutzes. "Ein möglicher politischer Hintergrund muss gründlich untersucht werden. Es wäre erschütternd, dass Hilfsgüter für Menschen in Not mutmaßlich vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. Die Ehrenamtlichen brauchen jetzt Rückhalt und konkrete Unterstützung. Wir lassen sie mit den Folgen nicht allein“, betont die Frankfurter SPD-Co-Vorsitzende Dr. Ina Hartwig.
Die SPD ruft dazu auf, den Verein weiter mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen. „Gerade vor dem Winter wird diese Hilfe dringend gebraucht. Unsere Antwort muss praktische Solidarität sein. Die Helferinnen und Helfer sollen wissen: Frankfurt steht an ihrer Seite", bekräftigen Hartwig und Müller, und verweisen auf das Spendenkonto von Frankfurt for Ukraine e. V. mit der IBAN: DE12 8306 5408 0007 0335 91.
Abschließend dankt die SPD Frankfurt den Einsatzkräften von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und den weiteren beteiligten Organisationen für ihren langwierigen und anspruchsvollen Einsatz.
