Multinational in den Bundestag

|   SPD Frankfurt

Die SPD Frankfurt hat am vergangenen Wochenende ihre beiden Kandidaten für den Bundestag gewählt. Im Wahlkreis 182 setzte sich Armand Zorn durch, Kaweh Mansoori gewann den Wahlkreis 183 im Norden, Osten und Süden Frankfurts. Damit könnten erstmals zwei Männer mit Migrationshintergrund für die Frankfurter SPD in den Bundestag einziehen.

In einem Punkt sind sich beide Kandidaten einig - sie stehen für den Grundsatz BILDUNG FÜR ALLE. „Ich setze mich dafür ein, dass das Aufstiegsversprechen für alle Menschen gilt - unabhängig von ihrer finanziellen Situation, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihrer Religionszugehörigkeit“, so Armand Zorn. Der Unternehmensberater ist in Kamerun geboren und besuchte dort bis zur 7. Klasse die Schule. Ohne die deutsche Sprache zu sprechen kam er nach Deutschland und absolvierte mit dem Erlernen der Sprache hier auch das Abitur. Und auch Kaweh Mansoori, der als Flüchtlingskind aus dem Iran nach Deutschland kam, wuchs in familiären Verhältnissen auf, in der eine gehobene Schulbildung die Ausnahme war. Heute ist er Rechtsanwalt und engagierte sich schon als Schüler für sozialdemokratische Werte. Beide Kandidaten vereint dabei der Gedanke – „es ist egal wo Du herkommst, entscheidend ist, wo du hinwillst!“ Ein Leitspruch, der schon den Kommunalwahlkampf der Frankfurter SPD maßgeblich geprägt hatte. Mansoori hat schon früh gesellschaftliche Verantwortung übernommen, zunächst als Landesschulsprecher, später als Vorsitzender der hessischen Jusos und aktuell als Vorsitzender der südhessischen SPD. Ein weiteres wichtiges Anliegen für ihn sind soziale Arbeitsbedingungen. „Wir brauchen gute Arbeitsplätze mit einer ordentlichen Bezahlung“ .Armand Zorn formuliert es wie folgt: „Wir sind die Partei, die Seite an Seite mit den Leistungsträgern unserer Gesellschaft und denjenigen, die unsere Stadtlebens- und liebenswert machen, steht: Arbeiter*innen, Pflegekräfte, Paketbot*innen, aber auch Gewerbetreibende. Wir müssen diesen Menschen Sicherheit, Orientierung und Zuversicht geben. “Beide Männer gelten als Teamplayer. „Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich das Land verändern will“, so Mansoori. „Wenn wir auf Zusammenhalt und Solidarität setzen können wir uns sicher sein, dass es eine gute Zukunft gibt“. Diese Worte bezieht der 31-Jährige nicht nur auf die Situation in Frankfurt, vielmehr will er mit dieser Vision dazu beitragen, dass die SPD im Bundestag eine starke Kraft wird.

Die SPD Frankfurt gratuliert Kaweh Mansoori und Armand Zorn zu ihrer Kandidatur sehr herzlich und wünscht ihnen vor allem auch, dass der Einzug in den deutschen Bundestag gelingt, damit Frankfurt dort gut vertreten ist.