Grundlage der Entscheidung sind die in letzter Zeit geführten Sondierungsgespräche. Diese verliefen aus Sicht des SPD-Vorstands vertrauensvoll, transparent und konstruktiv und hätten eine „belastbare Basis für weiterführende Verhandlungen“ geschaffen.
„Auf der Basis von vertrauensvollen, vertieften Sondierungsgesprächen beschließt der Vorstand der SPD Frankfurt, das von der CDU unterbreitete Angebot zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen anzunehmen“, heißt es im Beschluss. Die SPD Frankfurt bewertet insbesondere die Verlässlichkeit und Offenheit in der bisherigen Kommunikation als entscheidend für den Aufbau gegenseitigen Vertrauens.
Da ausschließlich die CDU ein konkretes Angebot zur Bildung einer Koalition vorgelegt habe, wolle man bei der SPD nun auf der tragfähigen Grundlage der Sondierungsergebnisse von CDU, Grünen und SPD aufbauen und den nächsten Schritt gehen.
Mit der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen verfolgt die SPD Frankfurt laut Beschlusstext das Ziel, „politische Stabilität in der Stadt zu gewährleisten und zentrale sozialdemokratische Inhalte in einer möglichen Regierungskoalition zu verankern“. Ein Linksbündnis würde diese Stabilität nicht gewährleisten.
Zugleich bekräftigt die Partei in dem Vorstandsbeschluss ihre Bereitschaft, weiterhin Verantwortung für Frankfurt zu übernehmen: „Wie bereits in den vergangenen zehn Jahren will die SPD auch künftig gemeinsam mit Oberbürgermeister Mike Josef die Entwicklung der Stadt aktiv gestalten“, bekennen sich die Sozialdemokraten.
