SPD Frankfurt verurteilt rassistische Anfeindungen gegen Kandidatin Maria Achrait - „Angriff auf unsere demokratischen Werte“.

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Im Vorfeld der hessischen Kommunalwahlen am 15. März sieht sich die Frankfurter SPD mit einer besorgniserregenden Welle von Anfeindungen konfrontiert.

Nachdem ihr Kandidat Raven Kirchner während einer Plakatierung bedrängt worden ist, wurde nun Maria Achrait, die auf Listenplatz 38 für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert, zur Zielscheibe von Hass und rassistischer Hetze. Neben der großflächigen Beschmierung ihrer Wahlplakate mit antimuslimischen und diskriminierenden Botschaften häufen sich diffamierende Kommentare in den sozialen Netzwerken.

Die SPD Frankfurt stellt sich entschlossen vor ihre Kandidatin. Maria Achrait verkörpert als kompetente und engagierte junge Frau genau jene Vielfalt, die Frankfurt ausmacht. Dass sie aufgrund ihres Kopftuchs und ihrer Religionszugehörigkeit angegriffen wird, ist für die Partei nicht hinnehmbar.

Klare Kante gegen Ausgrenzung

Die Co-Parteivorsitzenden und Spitzenkandidaten der Frankfurter SPD, Dr. Ina Hartwig und Kolja Müller, verurteilen die Vorfälle aufs Schärfste. Sie betonen, dass diese Angriffe nicht nur eine einzelne Person treffen, sondern das Fundament des respektvollen Miteinanders in unserer Stadt gefährden.

Hartwig erklärt: „Maria Achrait ist eine aufrechte Demokratin, die sich mit Leidenschaft für Gleichberechtigung und Zusammenhalt in unserer Stadt einsetzt. Dass sie wegen ihres Aussehens oder ihres Glaubens herabgewürdigt wird, ist beschämend für die Urheber dieser Taten. Wir lassen nicht zu, dass engagierte Frauen durch Hassrede und Vandalismus aus dem öffentlichen Diskurs gedrängt werden. Vielfalt ist kein Makel, sondern die Stärke Frankfurts.“

Müller ergänzt: „Demokratie lebt vom Wettbewerb der besten Ideen, nicht von pauschaler Ausgrenzung und Rassismus. Wer Wahlplakate beschmiert und Menschen im Netz diffamiert, zeigt nur die eigene geistige Armut und den mangelnden Respekt vor unseren demokratischen Prozessen. Wir stehen solidarisch an der Seite von Maria Achrait – Diskriminierung hat in Frankfurt keinen Platz, weder am Wahltag noch an jedem anderen Tag im Jahr.“

Respekt statt Hetze

Die SPD Frankfurt ruft alle Bürgerinnen und Bürger sowie die politischen Mitbewerber dazu auf, sich für einen fairen und respektvollen Wahlkampf einzusetzen. Maria Achrait wird ihren Wahlkampf unbeirrt fortsetzen und weiterhin für ein Frankfurt streiten, in dem jede und jeder unabhängig von Herkunft oder Religion die gleichen Chancen und denselben Respekt erfährt.