Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat 5 hat bei der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag eine Tischvorlage zu präventiven Maßnahmen zur Verhinderung des Infektionsrisikos mit Malaria zur Abstimmung eingebracht. Die Sozialdemokraten möchten wissen, welche Maßnahmen in Kooperation mit Fraport ergriffen werden können, um eine Verbreitung von mit Malaria infizierten Anophelesmücken zu verhindern. Grundlage der Anfrage sind die drei, durch Malaria ausgelöste Todesfälle im Umfeld des Frankfurter Flughafens, der aktuellste in Schwanheim. Übertragen wird Malaria durch die mit Malaria infizierte Anophelesmücke. Diese Mückenart gibt es weltweit, also auch in Deutschland. Durch Eindämmung von für diese Mücke günstigen Bedingungen konnten im 20. Jahrhundert Malariainfektionen stark reduziert werden. Durch den Klimawandel und den damit verbundenen steigenden Temperaturen sowie durch stehende Gewässer werden für diese Mücken günstige Bedingungen geschaffen. Nicht abgedeckte Regentonnen sowie Gießkannen und Vogeltränken können als Brutstätte in Frage kommen, ebenso Tümpel und Gartenteiche. „Stehende Gewässer sind zwar für das Ökosystem vonnöten, aber da wo es möglich ist, wie zum Beispiel bei Regentonnen, Gießkannen und Vogeltränken, ist derzeit eine Abdeckung, regelmäßige Reinigung oder Erneuerung des Wassers sicherlich angeraten, um Brutstätten für Mücken zu verhindern“, so Andrea Müller-Wüst, stellvertretende Ortsvorsteherin (SPD) und Verfasserin des Antrags.
SPD im Ortsbeirat 5 fragt nach präventiven Maßnahmen zur Eindämmung von Malaria
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Aktuelles
Nach Ansicht der SPD-Fraktion sind Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Anophelesmücken im Frankfurter Süden notwendig. Dazu haben sie einen Antrag im Ortsbeirat gestellt.
