SPD kritisiert erneuten Vorstoß der CDU zur Wiedereinführung von Kita-Gebühren

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Die Frankfurter SPD kritisiert den CDU-Etatantrag zur E57/2026 zur Wiedereinführung von Kita-Gebühren scharf und weist diesen zurück.

Die christdemokratische Fraktion offenbare mit dem Antrag einmal mehr, dass die Interessen der Familien für sie nachrangig seien, so die SPD Frankfurt. 

„Wer in dieser Situation Familien zusätzlich belastet, hat die Realität aus den Augen verloren“, erklärt Sylvia Kunze, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer.

Die CDU nimmt mit ihrem Vorstoß eine Verschärfung der finanziellen Realität von Familien bewusst in Kauf. Die Partei spekuliert hier mit einer Mehrbelastung von durchschnittlich rund 200 Euro im Monat pro Kind. In einer Zeit, in der Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten ohnehin viele Haushalte an ihre Grenzen bringen.

Kolja Müller, Spitzenkandidat der SPD Frankfurt zur Kommunalwahl, findet dafür klare Worte: „Wer jetzt ernsthaft wieder Kita-Gebühren einführen will, stellt sich frontal gegen tausende Familien in unserer Stadt. Bildung ist kein Luxusgut – und wir werden mit aller Kraft verhindern, dass die CDU ausgerechnet bei unseren Kindern den Rotstift ansetzt.“

Die Sozialdemokraten stellten klar, dass kostenfreie frühkindliche Bildung eine Investition in die Zukunft der Stadt sei. Sie sorge für gleiche Startchancen, stärke die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und entlaste Familien konkret im Alltag. Frankfurt dürfe nicht hinter die Fortschritte der vergangenen Jahre zurückfallen, sondern müsse weiter konsequent Bildungsbarrieren abbauen, meint die SPD. Mit der SPD werde es jedenfalls kein Zurück zu Gebühren auf Kosten der Familien geben.

„Statt klarer Prioritäten setzt die CDU erneut auf ein durchschaubares Manöver: Durch vermeintliche Einsparungen zahlen am Ende die Frankfurter Familien. Das ist ein unverantwortlicher Frontalangriff auf die Eltern. Das ist verantwortungslos. Frankfurt braucht verlässliche Bildung für alle Kinder – nicht neue Gebühren auf dem Rücken der Familien“, so Kunze abschließend.