BE­ZAHL­BA­RES WOH­NEN IN FRANK­FURT.

Wir wollen ein Frankfurt in dem die Mieten bezahlbar sind.

Die Corona-Krise hat gezeigt, welche Berufe besonders systemrelevant sind. Doch häufig sind es genau Menschen wie etwa Kranken- und Pflegepersonal, die sich ein Leben durch die hohen Mieten in Frankfurt nicht mehr leisten können. In allen Stadtteilen! Wer in und für Frankfurt arbeitet, wer in Frankfurt leben möchte, muss sich das Leben in Frankfurt auch leisten können.

Mit rund 15.000 fertiggestellten Wohnungen seit 2016 haben wir die Grundlage für bezahlbares Wohnen in allen Stadtteilen geschaffen. An über 30.000 neuen Wohnungen, die konkret in Planung bzw. bereits im Bau sind, arbeitet das SPD-geführte Planungsdezernat längst.

Heterogene lebens- und liebenswerte sowie vielfältige Stadtteile machen unsere Stadt aus. Sie schaffen Identität und bieten Geborgenheit. Deswegen werden wir in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro in unsere Stadtteile investieren. Mehr Frankfurt wagen bedeutet, unsere Stadt sozial und gerecht zu entwickeln.

UN­SE­RE ZIE­LE UND VOR­HA­BEN:

  • Wir wollen den neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts zu einem ökologischen Musterstadtteil in enger Abstimmung mit den Umlandgemeinden entwickeln.
  • Wir wollen bis 2030 die Voraussetzungen für 60.000 bis 70.000 neue bezahlbare Wohnungen schaffen.
  • Wir wollen darauf drängen, dass die ABG FRANKFURT HOLDING mindestens 50 Prozent gefördert Wohnungen baut, je zur Hälfte im 1 und 2. Förderweg.
  • Wir wollen umsetzen, dass in allen Baugebieten mindestens 30 Prozent geförderte Wohnungen entstehen und zusätzlich 15 Prozent für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen.
  • Die ABG ist für den Bau von Mietwohnungen zuständig. Daher wollen wir keine städtischen Liegenschaften verkaufen; diese sollen grundsätzlich nur noch über Erbbaurechte und im Konzeptverfahren mit qualitativen Kriterien und zur Bebauung von Dritten zur Verfügung stehen.
  • Wir wollen eine städtische Entwicklungsgesellschaft gründen, die eine Flächenbevorratung vorantreibt.
  • Wir wollen im städtischen Haushalt 100 Millionen Euro für den Ankauf von Flächen bereitstellen.
  • Wir wollen die Ausweitung des Mittelstandsprogramms für Normalverdiener*innen umsetzen.
  • Wir wollen die Mieter*innen durch neue Milieuschutzsatzungen stärken.
  • Wir wollen die Einhausung der A 661 fertig stellen, womit wir neue Flächen für Wohnen und Grün schaffen.
  • Wir wollen die Erbpachtzinssenken bis auf eine mit dem Kapitalmarkt vergleichbare Höhe.
  • Ein großer Teil der 60 Mio. Euro, die die Landesregierung der Stadt Frankfurt aus dem Verkauf des Polizeipräsidiums zur Verfügung stellen wollte, sollen für die Entwicklung Studentischen Wohnens eingesetzt werden.
  • Unsere Antwort auf den Mietentscheid: Einführung eines kommunalen Wohngeldes: Jede und jeder, der Anspruch auf eine Sozialwohnung oder auf das Mittelstandsprogramm hätte und in einer ABG-Wohnung wohnt, bekommt über das kommunale Wohngeld die Differenz erstattet.
  • Unternehmen die sich in Frankfurt ansiedeln sollen gebeten werden, parallel auch anteilig Werkswohnungen schaffen
  • Wir werden die Stabsstelle Mieterschutz weiter stärken.
  • Wir wollen für das Zusammenleben von Jung und Alt das Bielefelder Modell mit Wohnprojekten erproben, welche besondere Räume für Physiotherapeut*innen, ärztliche Versorgung, und Gemeinschaftsorte enthalten und das „Hanauer Brückenmodell“, in welchem sich ältere Menschen um Kinder in der Nachbarschaft kümmern.